| [Final-releases] Press-Release 28.11.2001 - Greenpeace Switzerland and W |
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[Date Prev][Date Next][Date Index] [Final-releases] Press-Release 28.11.2001 - Greenpeace Switzerland and WWFSwitzerland launch the "ancient-forest-friendly school"
MEDIENMITTEILUNG 28. NOVEMBER 2001 Die «Urwaldfreundliche Schule» - eine Aktion von Greenpeace und WWF Zürich. «Es gibt nicht viel zu tun - packen Sie s an!»: Unter diesem Motto haben Greenpeace und WWF die «Urwaldfreundliche Schule» lanciert. «Urwaldfreundliche Schulen» achten darauf, möglichst FSC-zertifiziertes und/oder einheimisches Holz beziehungsweise Recyclingpapier zu verwenden. Damit können sie einen direkten Beitrag zum dringlichen Schutz der Urwälder und ihrer Bewohner leisten. Die Umstellung ist dank nützlichen Merkblättern und Adresslisten ohne viel Aufwand zu verwirklichen. «Urwald und nachhaltige Nutzung ist schon lange ein Thema an unserer Schule. Da die Kriterien ohne grossen Mehraufwand umgesetzt werden konnten, war die Unterzeichnung der Erklärung eine logische Folge», sagt Urban Keller, Werklehrer an der ersten «Urwaldfreundlichen Schule», dem Schulhaus Hünerweid in Dietlikon/ZH. Alle zwei Sekunden wird eine Fläche von der Grösse eines Fussballfeldes für Produkte gerodet, die genau so gut aus urwaldfreundlichen Alternativen hergestellt werden können. Mit der Erklärung zur «Urwaldfreundlichen Schule» verpflichten sich engagierte Gemeinden, Schulen und Lehrkräfte, bei der Wahl von Holzprodukten auf die Herkunft des Rohholzes zu achten, das heisst Produkte aus FSC-zertifiziertem und/oder aus der Region stammendem Holz zu bevorzugen. Die «Urwaldfreundliche Schule» zeichnet sich zudem dadurch aus, dass für Kopiergeräte, Schreibhefte und Toiletten möglichst nur Recyclingpapier verwendet wird. Und wenn viele kleine Schulen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann leisten sie einen konkreten und wichtigen Beitrag zum Schutz der letzten Urwälder. Bis im Sommer 2002 sollen mindestens 100 Schulen die Erklärung unterschrieben haben. Mit dieser Verpflichtung können Schülerinnen und Schüler, Lehrerschaft und Schulleitung auf einfache Art und Weise einen aktiven Beitrag zum Schutz der Urwälder und ihrer Bewohner leisten. Weitere Ziele der Aktion sind, Städte zum Mitmachen zu animieren sowie Jugend- und Schulzeitschriften zur Umstellung auf Recyclingpapier zu bewegen. «Die letzten Urwälder brauchen dringend jede erdenkliche Unterstützung, im Kleinen wie im Grossen. Gemeinden und Schulen können dank diesem einfach umsetzbaren Projekt einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser einzigartigen Lebens-Horte leisten», sagen die beiden Projektmitarbeiter Felix Nipkow und Samuel Frei. Die Aktion «Urwaldfreundliche Schule» ist eingebettet in die weltweite Arbeit der beiden Umweltorganisationen zum Schutz der Urwälder. Der übriggebliebene Fünftel der ursprünglichen Wälder der Erde beherbergt 50 bis 80 Prozent aller an Land lebenden Tier- und Pflanzenarten und stabilisiert unser Weltklima. 500 verschiedene Baumarten auf einem Hektar sind in den Tropen keine Seltenheit. Und natürlich sind diese Wälder für über hundert Millionen Ureinwohner/innen heute noch Heimat und Lebensraum. weitere Informationen: Greenpeace: Felix Nipkow, Tel. 01 447 41 29, E-Mail: urwaldschule@ch.greenpeace.org WWF: Samuel Frei, Tel. 01 297 23 25, E-Mail: samuel.frei@wwf.ch Internet: www.urwaldfreundlicheschule.ch (online ab 3.12.2001) -- Yves Zenger (Mediensprecher) GREENPEACE Schweiz Heinrichstrasse 147 Postfach 8031 Zürich/Switzerland E-Mail: yves.zenger@ch.greenpeace.org Tel. 0041 1 447 41 56 +++ Fax 0041 1 447 41 99 http://www.greenpeace.ch * BE THE CHANGE YOU WANT TO SEE IN THE WORLD * |