[Final-releases] Germany: Greenpeace spokeswoman Ulrike Brendel comments

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[Final-releases] Germany: Greenpeace spokeswoman Ulrike Brendel comments on the start of anew consumer-information-system in Bavaria, which was imposed just afterther food scandal about the adulterated ham became public





Kommentar

                        An die Nachrichtenagenturen


Hamburg,     29.     November     2001:     Den     Start    eines    neuen
Verbraucher-Informationssystems    in    Bayern,    kurz    nachdem    neue
Lebensmittelskandale    um   gepanschten   Kochschinken   in   Bayern   und
Nordrhein-Westfalen   bekannt   wurden,  kommentiert  Greenpeace-Sprecherin
Ulrike Brendel:


"Das  Verbraucher-Informationssystem,  das Bürger in Bayern ab heute nutzen
können,  bringt nur wenig Licht in das Dunkel der Lebensmittelskandale. Die
Behörden   verheimlichen   der   Öffentlichkeit  bei  Verstößen  gegen  das
Lebensmittelrecht  weiterhin  die  Namen von Produkten und Herstellern. Das
sind  aber  die  wichtigsten  Informationen,  da  die  Kunden  nur  so  die
betroffenen  Produkte an der Ladentheke erkennen können. Dieser Mangel wird
deutlich       im       aktuellen      Lebensmittelskandal.      Bayerische
Lebensmittelkontrolleure  haben  künstlich  gestreckte Schinkenprodukte mit
unerlaubten  Zugaben  von  Eiweißhydrolysaten  und  Wasser  gefunden.  Zwar
spricht  Bayerns Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner von skrupellosen
Geschäftemachern,   aber   seine   Behörde   verschweigt  Produktnamen  und
Hersteller.  So  hat der Fleischkäufer keine Chance, sich vor diesem Betrug
zu schützen.

Ein  Verbraucher-Informationsgesetz,  das  die  Behörde  verpflichtet, alle
Informationen  offen  zu legen, ist deshalb überfällig. Greenpeace fordert,
die Öffentlichkeit bei allen Verstößen gegen das Lebensmittelrecht umgehend
zu  informieren,  auch über Produktnamen und Hersteller. Damit dies einfach
und  kostengünstig  möglich ist, sollten die Informationen in einer ständig
aktualisierten Internet-Datenbank abrufbar sein."



Für  Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ulrike Brendel, Tel. 040 - 30618 -
255,  oder  Pressesprecher  Michael  Hopf,  Tel.  040  -  30618 - 345. Hier
erhalten      Sie      auch      weitere     Informationen     zu     einem
Verbraucher-Informationsgesetz. Internet: www.greenpeace.de



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